Infothek
Wissenswertes
verständlich aufbereitet
Gerne möchten wir unser Wissen mit Ihnen teilen.
In unserer Infothek stellen wir Ihnen verschiedene Informationen über Augenheilkunde, aktuelle Themen, Therapiemethoden und mehr zur Verfügung
Das Auge
Unsere Augen sind erstaunliche Sinnesorgane, die innerhalb einer Sekunde mehr als 10 Millionen Informationen aufnehmen und an unser Gehirn zur Verarbeitung weiterleiten. Sie sind wahre Meisterwerke der Natur und funktionieren wie hochleistungsfähige Kameras. Das Licht durchläuft verschiedene Komponenten des Auges, darunter die Linse, die sich in Millisekunden anpassen kann, um sowohl nahe als auch ferne Objekte scharf zu fokussieren. Auf unserer Netzhaut werden dann präzise Bilder erzeugt. Die Netzhaut besteht aus etwa 120 Millionen lichtempfindlichen Zellen, die es uns ermöglichen, Licht, Formen und eine breite Palette von Farben wahrzunehmen. Tatsächlich können wir als Menschen etwa 10 Millionen verschiedene Farben unterscheiden, was die einzigartige Fähigkeit unseres Sehsinns unterstreicht. Diese Informationen werden schließlich in elektrische Impulse umgewandelt und über den Sehnerv an die Verarbeitungszentren in unserem Gehirn weitergeleitet.
Diese faszinierenden Fakten und der komplexe Prozess des Sehens machen deutlich, welche erstaunlichen Fähigkeiten unsere Augen besitzen und wie wichtig es ist, sie zu schützen und zu pflegen.
Das Auge: Aufbau und Funktion
Hornhaut und Tränenfilm
Der Schutzschild der Augen: Alles über die Hornhaut
Iris
Die Regenbogenhaut des Auges: Funktionen, Merkmale und Erkrankungen
Augenlinse
Die Augenlinse im Fokus:
Bedeutung und Aufgaben für die Sehkraft
Zonulafasern und Strahlenkörper
Zonulafasern und Strahlenkörper:
Die verborgenen Helden hinter der Augenlinse
Die Augenkammern
Die Bedeutung der Augenkammern: Aufrechterhaltung des Augendrucks und Nährstoffversorgung
Der Glaskörper
Die unsichtbare Unterstützung:
Die Rolle des Glaskörpers für die Sehkraft
Aderhaut und Lederhaut
Die Schutzbarriere des Auges:
Die Aderhaut und Lederhaut im Fokus
Makula und Netzhaut
Die Netzhaut und Makula:
Zentrale Akteure für scharfes Sehen und Farbwahrnehmung
Sehnerv und Sehbahn
Der Sehnerv und die Sehbahn:
Die Verbindung zwischen Auge und Gehirn
„Sehen und wahrnehmen sind so verschieden
wie hören und zuhören“
Erkrankungen in der Augenheilkunde
Bitte wählen Sie
Altersbedingte Makuladegeneration
Vorlesen:
Die Sehkraft lässt im Rahmen des Alterns langsam nach. Manche ältere Menschen haben jedoch Krankheiten, die das Sehvermögen weiter verschlechtern oder sogar das Augenlicht gefährden. Eine häufige Ursache fortschreitender Sehschwäche ist die altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Rund 20 Prozent der 65- bis 74-Jährigen leiden darunter, bei den 75- bis 85-Jährigen sind es schon 35 Prozent.
Die altersbedingte Makuladegeneration (auch: AMD, altersabhängige, altersbezogene) ist eine Erkrankung der Makula lutea (dem Gelber Fleck). Dies stellt das Sehzentrum dar und beinhaltet auch die Stelle des schärfsten Sehens und ist somit für unser Sehen und Wahrnehmung von entscheidender Bedeutung.
Die AMD hat schwerwiegende Auswirkungen auf Sehvermögen und Leben der Betroffenen. Im Zuge der Erkrankung können Betroffene einen zentralen grauen Fleck bzw. Schatten in der Mitte des Gesichtsfeldes sehen. Linien und Objekte werden verzerrt bzw. verschoben wahrgenommen (Metamorphopsie). Veränderungen des Farb- und Dämmerungssehens sind ebenfalls möglich.
Man unterscheidet zwei Formen der Erkrankung:
- Trockene AMD: Sie verläuft eher langsam und kann bislang nicht wirksam behandelt werden
– Feuchte AMD: Sie führt rascher zu Sehbeeinträchtigungen, lässt sich aber wirksam behandeln.
Grundsätzlich ist eine trockene AMD stabiler, verläuft deutlich langsamer und führt seltener zu akuten Sehbehinderungen als die feuchte. Eine trockene AMD kann aber in ca. 10% der Fälle in die feuchte Form übergehen. Die meisten Menschen mit später AMD haben die feuchte Variante. Die feuchte AMD ist gefährlich und schreitet unbehandelt rasch fort.
Symptome
Bei der Augenkrankheit AMD werden die Sinneszellen der Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula, irreversibel zerstört. Anzeichen einer AMD können sich schon im Alltag bemerkbar machen:
Betroffene nehmen Kontraste schwächer, Farben blasser oder entsättigt und Konturen unscharf wahr. Das Lesen bereitet Probleme, denn Buchstaben können nicht mehr erkannt werden, die in das Auge gefassten Textzeilen auf der Buchseite verschwimmen oder springen. Da die Netzhautmitte betroffen wird, übersieht der Betroffene möglicherweise auch Bekannte Personen. Gerade Linien erscheinen wellig oder verzerrt: Die Fliesen im Bad oder der Horizont erscheint wellig. Im fortgeschrittenen Stadium sieht der Betroffene graue oder schwarze Flecke, die im zentralen Sichtbereich beginnen und nach außen hin wachsen können.
Es besteht die Gefahr, dass ein Großteil der Selbständigkeit im Alltag verloren geht.
Einschränkung im zentralen Blickfeld mittige Verzerrungen, Sehminderung ausgeprägter mittiger Ausfall (Zentralskotom)
Die AMD verursacht bei den Betroffenen keine Schmerzen. Anfangs ist meist nur ein Auge betroffen, was dazu führt, dass das gesunde Auge die fehlende Sehleistung ausgleicht. Dadurch werden die Symptome nicht immer wahrgenommen und Einschränkungen im Sehvermögen fallen oft zu spät auf. Oft wird die Erkrankung erst bemerkt, wenn auch das zweite Auge Veränderungen aufweist. Bereits entstandene Schäden sind teilweise irreversibel und lassen sich trotz der modernen Therapiemöglichkeiten nicht mehr rückgängig machen.
Vorsorge ist bei der AMD sehr wichtig
Statistisch ist jeder Vierte der über 65-Jährigen von verschiedenen Stadien der AMD betroffen. Demnach empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte (BVA), ab dem 60. Lebensjahr eine Früherkennungsuntersuchung im Rhythmus von zwei Jahren durchzuführen. Netzhaut-Veränderungen können gerade mit den modernen diagnotischen Möglichkeiten in unserer Praxis OCULEUM sehr viel früher erkannt werden, was sich positiv auf die Erhaltung und auch der möglichen Verbesserung Ihrer Sehfähigkeit auswirkt.
Behandlung der AMD
Eine Heilung der altersbedingten Makuladegeneration ist nicht möglich. Die langjährige Erfahrung von Dr. Joshua Torrent Despouy bestätigt, dass sich durch eine Behandlung in vielen Fällen das Fortschreiten der Erkrankung anhalten oder wenigstens verlangsamen lässt.
Behandlung einer trockenen Makuladegeneration
Für die trockene altersbedingte Makuladegeneration gibt es derzeit noch keine effiziente Behandlungsmethode. Eine gesunde ausgewogene Ernährung und die Minimierung von Risikofaktoren wie der Verzicht auf das Rauchen, UV-Schutz bei starkem Sonnenlicht helfen jedoch, das Augenlicht zu schützen. Des Weiteren trägt ein augengesunder Lebensstil (Vermeidung von Adipositas, erhöhtem Blutdruck) möglicherweise dazu bei, den Übergang in eine feuchte AMD zu verhindern oder wenigstens hinauszuzögern.
Andere Themen
Behandlung einer feuchten Makuladegeneration
Eine feuchte Makuladegeneration lässt sich therapeutisch gut behandeln. Die Therapieform der intravitrealen Injektion ermöglicht es einen speziellen Wirkstoff effizient in die Nähe der Makula zu bringen. Das Medikament hemmt das unerwünschte Wachstum der krankhaften Blutgefäße hinter der Netzhaut und bewirkt, dass sich bereits entstandene Ablagerungen zum Teil zurückbilden. Hierdurch kann die feuchte Makuladegeneration in eine trockene Form überführt und dadurch stabilisiert werden. Die noch vorhandene Sehfähigkeit wird erhalten, häufig sogar gebessert.
Möglicherweise können Nahrungsergänzungsmittel mit einer Kombination bestimmter Substanzen (Vitamin C, Vitamin E, Zink, Kupfer, Lutein mit Zeaxanthin oder Karotinoide) bei Menschen mit großen Drusen das Fortschreiten der AMD verlangsamen (AREDS-Studie). Diese Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Sehbehinderungen.
Die Einnahme von sog. Nahrungsergänzungsmittel für die Makula sollte individuell bewertet werden. Hierzu berät Sie Dr. Joshua Torrent Despouy gerne.
Schematische Darstellung der Operationstechnik – Intravitreale Augeninjektion

Sehen Sie gerne auch folgenden informativen Beitrag

Grauer Star
Als grauer Star (sog. Katarakt) wird die Trübung der Augenlinse bezeichnet, die das Sehen unbehandelt fortschreitend beeinträchtigt. Ab dem 5. Lebensjahrzehnt nimmt die Wahrscheinlichkeit für ein grauen Star stetig zu. Grauer Star lässt sich aber immer besser und individueller behandeln.
Die Trübung verschleiert den Blick schleichend: Das Sehen verschlechtert sich, im Extremfall droht eine Blindheit, die im Vergleich zu anderen Augenerkrankungen, wie zum Beispiel der Grüne Star oder die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) reversibel ist. Die Augenkrankheit „Grauer Star“ ist in den meisten Fällen eine altersbedingte Veränderung. Daneben können aber auch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Entzündungen des Auges oder die Sonnenstrahlung und ein Trauma den Grauen Star hervorrufen.
Der Terminus „Grauer Star“ hat mit dem bekannten Singvogel absolut nichts zu tun. Der Begriff Star ist bereits im 8. Jahrhundert im Deutschen vorhanden. Eine Erklärung leitet den Begriff von „Starren“ ab, wodurch die betroffene, von einem starrenden Blick gekennzeichnete Person als „mit offenen Augen blind“ beschrieben werden soll. Hinzu kommt, dass sich im fortgeschrittenen Stadium die Pupille mit bloßem Auge grau erscheint. Eien ähnliche Bezeichnung ist die „Katarakt“, die sich aus dem Griechischen ableitet und „Wasserfall“ bedeutet. Diese Beschreibung bezieht sich auf die weißliche Färbung einer sehr fortgeschrittenen Linsentrübung, die wie die Gischt eines Wasserfalls in der Pupille des Auges erkennbar ist.
Symptome
Betroffene empfinden als subjektives Leitsymptom einen langsamen, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Der Seheindruck erscheint unscharf, kontrastarm und weniger farbig. Hinzu kommt auch oft eine erhöhte Blendempfindlichkeit (Photophobie), monokulare Doppelbilder sind ebenfalls möglich. Mit der Zeit schreitet die Sehminderung zunehmend zu und kann im fortgeschrittenen Stadium das Sehen erheblich beeinträchtigen.
Bei manchen Formen des grauen Stars verändern sich die Werte der Brillengläser (Refraktion). Die Betroffenen werden plötzlich unerwartet kurzsichtig und können – zumindest für einen kurzen Zeitraum – plötzlich auch ohne Brille wieder lesen.
Normales Sehen bei klarer Linse
Sehen mit einem Grauen Star
Untersuchung des Grauen Stars
Die Beurteilung der Augenlinse erfolgt zunächst mit dem Spaltlampenmikroskop. In der Regel wird auch die Pupille erweitert, um die Augenlinse in ihrer Gesamtheit und auch die Netzhaut vollständig untersuchen zu können. Vor der Behandlung des Grauen Stars sollte das Auge auf Nebenveränderungen oder anderen Erkrankungen untersucht werden. Dies ist wichtig für die Beurteilung der Sehschärfenprognose und dan damit der Erfolgswahrscheinlichkeit.
Die Therapie des Grauen Stars
Die einzige wirksame Behandlung des Grauen Stars ist die Operation. Optionale Therapiemöglichkeiten, wie Medikamente, sonstige Maßnahmen oder Mittel, die das Auftreten bzw. Fortschreiten des Grauen Stars mit Sicherheit aufhalten oder verlangsamen können, gibt es leider nicht. Für die moderne Augenchirurgie ist jedoch der Graue Star keine Herausforderung mehr. Der Eingriff läuft grundsätzlich in zwei Schritten ab: Zunächst wird die getrübte Linse mit Ultraschall verflüssigt (Phakoemulsifikation) und anschließend abgesaugt. In einem zweiten Schritt wird eine individuell ausgewählte Kunstlinse eingesetzt. In der Regel reicht hierfür eine örtliche Betäubung bzw. auch in Kombination mit einer leichten Sedierung. Am häufigsten wird eine normale (monofokale) Linse eingesetzt. In gewissen Fällen kann eine Linse mit Zusatzfunktionen Vorteile haben. Bei diesen Spezial-/Premiumlinsen handelt es sich um Linsen mit Gelbfilter, asphärische Linsen sowie Linsen, die Hornhautverkrümmungen korrigieren.
Dr. Joshua Torrent Despouy kennt sich mit den verschiedenen Linsen-Konzepte sehr gut aus und hilft Ihnen durch eine individuelle Beratung die passende Linse für sich zu wählen.
Die Wahl der richtigen Linse ist entscheidend und für die Ewigkeit
Die modernen Intraokularlinsen, die bei der Grauen Star Operation eingesetzt werden, überzeugen durch innovative Technologie und optische Qualität. Die Intraokularlinse besteht meist aus einem sehr gut verträglichen Acrylat. Die Stärke der Linse wird auf Basis der individuellen Messdaten des Auges berechnet und für Sie persönlich ausgewählt, um die gewünschten Sehbedürfnisse erfüllen zu können. Zur Verfügung stehen, je nach Fokusklassifikation, monofokale oder multifokale (bifokale oder trifokale) Intraokular-Linsen. Das Liberty-System stellt ein neues Verfahren dar, wo zwei Linsen eingesetzt werden (monofokal und multifokal).
Mit dem Liberty Konzept steht Ihnen eine moderne, flexible und sichere Art die Brille weitgehends unnötig machen. Ein Zweilinsensystem bietet ein hohes Maß an therapeutischer Freiheit. Dafür sorgt die smarte und ausgereifte Kombination aus zwei Kunstlinsen in einem Auge: eine monofokale (oder torische) Basis-Linse und eine trifokale AddOn-Linse.
Diese Kombination ermöglicht die zeitgemäße und atraumatisch reversible Versorgung im Rahmen des refraktiven Linsentauschs (CLE) oder einer Kataraktbehandlung.
Dr. Joshua Torrent Despouy wird Ihnen bezüglich der richtige Wahl helfen und Sie ausführlich beraten.
Grüner Star
Der Grüne Star (Glaukom) bezeichnet eine Gruppe verschiedener Augenerkrankungen, die mit einem langsam fortschreitenden Sehnervenschwund mit Verfall des Gesichtsfeldes einhergehen und oft -aber bei weitem nicht immer – mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendruckes vergesellschaftet sind. Der grüne Star ist eine Erkrankung der Augen, die rund 2,4% der Gesamtbevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt und deren Häufigkeit auf über 7% im höheren Alter steigt. Fast 1 Million Menschen in Deutschland sind von der Augenkrankheit Grüner Star betroffen, bei etwa 3 Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor. Rund 500.000 Patienten erhalten jedes Jahr die Diagnose „Glaukom“. Nach der Makuladegeneration ist der Grüne Star die zweithäufigste Erblindungsursache in der Bundesrepublik Deutschland.
Die mit über 90 Prozent häufigste Form des Glaukoms ist das sogenannte Offenwinkelglaukom. Charakterisiert wird diese auch als Weitwinkelglaukom bezeichnete Erkrankung durch ein langsames Voranschreiten. Schäden am Sehnerv führen erst nach vielen Jahren zu Sehstörungen. Seltener ist das Engwinkelglaukom (Winkelblockglaukom): Diese Form kann länger unbemerkt bleiben, aber sehr plötzlich zu starken Beschwerden und Sehschäden führen.
Symptome
Menschen mit einem Glaukom entwickeln auf Dauer Gesichtsfeldausfälle und können bestimmte Sehbereiche nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wahrnehmen. Es entstehen „blinde Flecken“, meist neben der Stelle des schärfsten Sehens und bis zu den Rändern des Gesichtsfelds (Tunnelblick). Da das zentrale Sehen zunächst nicht beeinträchtigt ist, fallen die Einschränkungen des Gesichtsfelds häufig erst spät auf. Die blinden Stellen können es im Laufe der Jahre aber zunehmend erschweren, sich im Alltag zu orientieren. Auch die Anpassung an unterschiedliche Lichtverhältnisse wird erschwert, zum Beispiel, wenn man von draußen in einen dunklen Hausflur eintritt.
Ein Engwinkelglaukom kann zu einem sogenannten Glaukomanfall führen. Dabei kommt es zu einer raschen und starken Erhöhung des Augeninnendrucks. Typische Beschwerden sind akute Sehstörungen, Augenrötungen, heftige Kopf- und Augenschmerzen oder Übelkeit.
Normales Gesichtsfeld
Mäßig-fortgeschrittenes Glaukom
Fortgeschrittenes Glaukom
Ursachen
Ein Hauptrisikofaktor für einen Grünen Star ist ein hoher Augeninnendruck. Der Augeninnendruck entsteht durch ein Ungleichgewicht im Kammerwasser-Kreislauf. Dieser Kreislauf sorgt für einen konstanten Druck im gesunden Auge.
Wenn der Abfluss des Kammerwassers gestört wird, staut es sich auf, und der Druck im Auge erhöht sich. Dies belastet den Sehnerv und bringt die Gefahr mit sich, dass Nervenzellen irreversibel absterben. Ob ein erhöhter Augeninnendruck Schäden verursacht muss individuell bewertet werden und hängt unter anderem davon ab, wie widerstandsfähig der Sehnerv ist.
Risikofaktoren
Diagnose und Früherkennung
Mittels moderner Diagnostik kann ein Glaukom erkannt werden, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Zur Diagnostik gehört neben der Augendruckerfassung (Tonometrie) auch die Beurteilung des Augenhintergrundes und des Sehnerven. Um einen Fehler bei der Augendruckerfassung auszuschließen, wird die Hornhautdicke ermittelt.
Dr. Joshua Torrent Despouy beurteilt bei der Untersuchung die Größe der Papille sowie die Aushöhlung des Sehnervenkopfes mit Tiefe und Ausdehnung (Exkavation). Weiterhin wird der Nervenfasersaum am Rand der Papille auf Form und Farbe inspiziert, glaukomtypische Papillenrandblutungen, abgeknickte Blutgefäße sowie Nervenfaserverluste auf der Netzhaut gesucht bzw. beurteilt. Die alleinige Messung des Augendrucks (Tonometrie) ist für die Beurteilung eines Risikos oder der Diagnose eines Grünen Stars nicht ausreichend. Sind die oben genannten Parameter auffällig, sind weitere Untersuchungen notwendig.
Zur Beurteilung des Risikoprofils und damit der Funktionsweise des Sehnervens ist die Untersuchung des Gesichtsfeldes (Perimetrie) erforderlich. Heute wird dieses mit sehr modernen optoelektronischen Messgeräten (automatische Perimetrie) durchgeführt. Hierbei sitzt der Patient vor einem Gerät (Halbkugel) und muss willkürliche Lichtsignale erkennen, die in der Auswertung dessen Sehfeld beschreiben.
Die Untersuchung mit dem OCT (Optische Kohärenz Tomographie) dient der Messung der Nervenfaserschichtdicke am Sehnervenkopf selbst und an der Makula (Lesezentrum), wo sich die meisten Nervenzellen und Ganglione befinden. Es wird eine hochauflösende Schnittaufnahme des Netzhautgewebes angefertigt und durch ein Computer präzise analysiert. Als Spezilialist für diese Technologie kann Dr. Joshua Torrent Despouy eine objektive Bewertung ihres Nervenfaserstatus ableiten. Dies ist wesentlich für die Diagnose-Sicherung und auch Überwachung (Monitoring) eines Grünen Stars.
Therapie
Heilen lässt sich ein Glaukom nicht, da bereits entstandene Schäden auf Nervenfasereben und Sehnerv nicht mehrreversibel sind. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Offenwinkelglaukom mit Augentropfen behandeln und somit stabilisieren. Hierbei gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Augentropfen bei Bedarf zu kombinieren, um den gewünschten und individuellen Ziel-Augeninnendruck zu erreichen. Je nach Präparat wendet man sie einmal oder mehrmals täglich an.
Ziel ist dabei ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden und das Gesichtsfeld und Sehvermögen zu erhalten. Da die Therapie keinen Erfolg garantiert und sich der Augeninnendruck selbst unter der Therapie verändern kann, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Überwachung des Krankheits-Status wichtig. Diese werden bei gesicherter Erkrankung alle 3 Monate durchgeführt.
Unterstützend kann auch eine Lasertherapie angewandt werden.
Wenn die Medikamente oder Laserbehandlungen nicht (mehr) ausreichen oder schlecht vertragen werden, kommt auch eine Operation infrage. Hier kommen diverse Verfahren zur Anwendung: von minimal invasiv mittels Stents bis zu komplexeren fistulierenden Operationen wie z.B. Goniotrepanation).
Ein Glaukomanfall stellt ein Notfall dar und muss dringend behandelt werden, um Schäden am Sehnerv zu vermeiden. Deshalb ist es wichtig, bei den typischen Beschwerden wie akuten Sehstörungen und Augenschmerzen sofort unsere Augenpraxis aufzusuchen. Dort kann unser sehr Laser-erfahrener Arzt, Dr. Joshua Torrent Despouy, mittels Laserbehandlung dafür sorgen, dass das aufgestaute Kammerwasser wieder abfließt.
Gerne berät Sie Dr. Joshua Torrent Despouy hierzu ausführlich und schlägt Ihnen das für Sie geeignete Verfahren vor.
Trockene Augen
Bei uns vereinen sich Hightech mit Herz und modernste Ausstattung mit Expertise.
Sie können vertrauen. Sie sind in besten Händen!
Seit mehr als 17 Jahren widme ich mich mit großer Begeisterung der Augenheilkunde.
Für mich ist sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft und Berufung.
Im OCULEUM nehme ich mir die Zeit, Sie umfassend zu untersuchen und effektive Therapien zu entwickeln, die an den Ursachen Ihrer Augenprobleme ansetzen.
Mir ist es besonders wichtig, über den fachlichen Tellerrand hinauszublicken. Ich betrachte meine Patienten stets als Ganzes und respektiere die komplexen Zusammenhänge des Körpers. Mein Ziel ist es, in der von mir praktizierten Augenmedizin neue Maßstäbe zu setzen – als kompetenter Facharzt und als Ihre vertrauensvolle Begleitung auf dem Weg zu gesunden Augen.
Ich freue mich darauf, Ihnen meine Fachkompetenz und persönliche Betreuung zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam werden wir das Beste für Ihre Augengesundheit erreichen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. Joshua Torrent Despouy
AUFKLÄRUNG IST UNS SEHR WICHTIG
Uns ist besonders wichtig, dass Sie die Veränderungen am Augen und Erkrankungen verstehen. Dr. Torrent Despouy engagiert sich für Patienten-Schulungen.
Des Weiteren ist Dr. Torrent Despouy stets auf nationalen und internationalen Kongresse, um sich mit Kollegen, Industrie und Optiker auszustauschen.
Aufklärung – Ihr Schlüssel zu besseren Entscheidungen
In einem spannenden neuen Interview spricht Dr. Torrent Despouy, unser Experte für Makulaerkrankungen, über Risikofaktoren und Möglichkeiten zur Vorsorge. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Augengesundheit schützen und welche präventiven Maßnahmen besonders wichtig sind.
Klicken Sie hier, um das vollständige Interview zu lesen und wertvolle Tipps für die Gesundheit Ihrer Augen zu erhalten!
Sie benötigen noch mehr Informationen?
Patienten stellen sich vor und nach dem Arztbesuch viele Fragen, trauen sich dann jedoch oft nicht, den Arzt direkt um Auskunft zu bitten. Oft geraten Themen während des Behandlungsgesprächs auch in Vergessenheit.
Wenn Sie auf das folgende Logo des Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) klicken, erhalten sie weitere umfassende Informationen rund um die Augenheilkunde.





